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Entnahmerechner 2026

Berechne wie lange dein Vermögen bei monatlichen Entnahmen reicht, wie viel du entnehmen kannst ohne es aufzubrauchen — oder wie viel Startkapital du für finanzielle Freiheit brauchst.

Wie lange reicht es?
Vermögen + Entnahme → Dauer
💸
Wie viel entnehmen?
Vermögen + Dauer → Entnahme
🎯
Wie viel brauche ich?
Entnahme + Dauer → Kapital
0 €500k1 Mio.1,5 Mio.2 Mio.
€/Monat
0 €2.5005.0007.50010.000
%/Jahr
0 %3 %6 %9 %12 %
Inflationsrate:
%
4%-Regel
4 %
Klassisch, 30+ Jahre, historisch sicher
3%-Regel
3 %
Konservativ, 40–50 Jahre, sehr sicher
3,5%-Regel
3,5 %
Kompromiss, empfohlen für DE/EU
5%-Regel
5 %
Aggressiv, Vermögen wird aufgebraucht
Klick → übernimmt automatisch passende Entnahme für dein Kapital
Ergebnis
Reicht für
Zusammenfassung
Startkapital
Entnahme/Mo.
Rendite
Gesamt entnommen
Restwert am Ende
Rendite-Gewinn gesamt
4%-Regel: Zielkapital
Startkapital
Monatliche Entnahme (Start)
Jährliche Rendite
Inflationsanpassung
Restwert am Ende
Nachhaltiger Entnahmesatz
Verbleibendes Vermögen Entnommen (kumuliert)

Jahresübersicht

Jahr Entnahme/Mo. Entnommen Rendite Vermögen
* Vereinfachte Berechnung ohne Steuern (Abgeltungssteuer auf Entnahmen) und Transaktionskosten. Historische Renditen keine Garantie.

Die 4%-Regel erklärt

Die 4%-Regel wurde 1994 vom Finanzforscher William Bengen entwickelt. Sie besagt: Ein Portfolio aus 50 % Aktien und 50 % Anleihen hält mindestens 30 Jahre, wenn man jährlich maximal 4 % des Startkapitals entnimmt.

Zielkapital für 2.000 €/Monat600.000 €
Zielkapital für 3.000 €/Monat900.000 €
Zielkapital für 4.000 €/Monat1.200.000 €
FormelMonatsbedarf × 12 × 25

Für Deutschland wird oft die 3,5%-Regel empfohlen — wegen niedrigerer historischer Renditen und höherer Steuerlast. Das entspricht dem Faktor 28,6 statt 25.

Häufige Fragen zum Entsparen

Was ist die 4%-Regel und gilt sie noch?
Die 4%-Regel von William Bengen (1994) basiert auf US-amerikanischen Daten: Ein 50/50 Aktien-Anleihen-Portfolio überlebte 30 Jahre bei 4% jährlicher Entnahme in allen historischen Perioden. Für Deutschland und Europa wird die Regel kritisch gesehen: Niedrigere historische Renditen, höhere Steuern und Sequenzrisiken sprechen eher für 3–3,5%. Für sehr lange Entnahmen (40+ Jahre) oder frühe Rente empfehlen viele Experten maximal 3,5%.
Was ist das Sequenzrisiko?
Das Sequenzrisiko beschreibt die Gefahr, dass schlechte Börsenjahre am Anfang der Entnahmephase das gesamte Plan zerstören — selbst wenn die langfristige Rendite positiv ist. Wer 2000 oder 2008 mit der Entnahme startete, hatte es deutlich schwerer als jemand der in guten Börsenphasen startete. Gegenmaßnahmen: Cash-Reserve für 1–2 Jahre, flexible Entnahme (in schlechten Jahren weniger entnehmen), Bucket-Strategie.
Muss ich auf Entnahmen Steuern zahlen?
Ja — bei ETF-Anteilen oder anderen Kapitalanlagen fällt beim Verkauf Abgeltungssteuer (25% + Soli = 26,375%) auf den Gewinnanteil an. Bei thesaurierenden ETFs wird außerdem die Vorabpauschale jährlich fällig. Der Sparerpauschbetrag (1.000 € / 2.000 € für Paare) ist steuerfrei. Der Rechner oben berücksichtigt keine Steuern — plane deshalb einen Puffer ein.
Wie viel Kapital brauche ich für finanzielle Freiheit?
Das hängt von deinen monatlichen Ausgaben ab. Faustformel: Jahresausgaben × 25 (bei 4%-Regel) oder × 28,6 (bei 3,5%-Regel). Wer 3.000 € im Monat braucht, benötigt 36.000 € × 25 = 900.000 € Kapital. Wichtig: Gesetzliche Rente und andere Einnahmen können das Zielkapital erheblich reduzieren — nutze den Altersvorsorge-Rechner für die vollständige Planung.

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